Freitag, 29. Januar 2010

Tablets statt Bezahlschranke: Ratschläge von Googles Chef-Ökonom an Nachwuchsjournalisten

"Hal Varian, Chef-Ökonom von Google, erklärte in einer Gastvorlesung an der University of California, dass er die Zukunft der Nachrichten auf Geräten wie dem iPad sehe. Vor Journalismusstudenten in Berkeley präsentierte er Google als Partner der Verlage, der ihnen dabei helfen wolle, durch Web-Technologien zu wachsen. "Ich denke, Zeitungen könnten die Daten, die sie haben, besser nutzen", zitiert "Advertising Age" Varian. Nötig seien ein besseres Targeting und ein verbessertes Messsystem für Anzeigeneffektivität.

Von Plänen wie denen der "New York Times", eine Bezahlschranke für ihre Inhalte zu errichten, hält Varian nicht viel: Sie seien zu leicht zu umgehen. Bisher würden viele Nutzer Nachrichten als Ablenkung bei der Arbeit lesen. Daher sollten Verlage auf Geräte wie das iPad setzen (kress.de vom 27. Januar 2009). "Nutzer werden Tablets sehr wahrscheinlich in ihrer Freizeit nutzen, und dies sollte doch sehr attraktiv für Verlage sein", so Varian. Wichtig sei daher die Frage, wie man das Zeitunglesen wieder zu einer attraktiven Freizeitbeschäftigung machen könne."


von Christian Lohmüller

Quelle: http://www.kress.de

Sparen, sparen, sparen

"Gespart werden muss deshalb im Haus nicht weniger. Er muss nun beweisen, dass er auch ohne Geld hinbekommt, was er schon mit Geld nicht geschafft hat."

Quelle: DER SPIEGEL 3/2010

Samstag, 23. Januar 2010

"Päpstlicher Appell: Gehet hin und bloggt"

"Das Internet wächst rasend schnell, weiß Papst Benedikt XVI. - und seine katholische Kirche soll den Anschluss nicht verpassen. Darum schwört der Pontifex seine Priester auf multimediale Glaubensverbreitung ein. Sie sollen die Botschaft Christi verstärkt ins Netz tragen."

Samstag, 16. Januar 2010

UNSER Predigt-Experiment ...

Ich möchte etwas Neuartiges ausprobieren und bin auf Deine Mithilfe angewiesen:



Im Rahmen meiner Prädikantenausbildung (= inner-kirchliche Ausbildung für ehrenamtliche GottesdienstdurchführerInnen) bereite ich eine Predigt für den 7. Februar 2010 um 10 Uhr in der Weinheimer Peterskirche vor. Grundlage der Predigt ist ein Abschnitt aus dem Hebräer-Brief (4. Kapitel, Verse 12+13).

Und jetzt kommst Du ins Spiel: Lese den unten von mir abgetippten Abschnitt durch und poste Deine ersten Gedanken, nachdem Du ihn gelesen hast: Wo spricht der Abschnitt Dich an? Wo legst Du Widerspruch ein? Was verstehst Du nicht?

Aber Vorsicht: Es könnte sein, dass ich Dich mit Deinen Gedanken anonym (!) in meiner Predigt zitiere. Somit werden aus Deinen Gedanken und meinen Gedanken UNSERE Predigt!

Los geht's! Hier nun die Bibelstelle in der Luther-Übersetzung:

"12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen."

Danke! :-)

Samstag, 2. Januar 2010

Appetit auf europäische Filme

"Es gibt in der Welt einen großen Appetit auf narrative Filme mit starken Charakteren, wie wir sie in Europa machen. Wir sind tolle Geschichtenerzähler, darin sind wir führend in der Welt." - Warum erzielt Hollywood trotzdem die größere Aufmerksamkeit? - "Die Filme sind gut, und sie vermarkten sie gut. Wir müssen einfach so gut werden wie sie. Es gibt vieles zu lernen von dem, was Hollywood macht. Ich stehe mit meinen Beinen in beiden Lagern und genieße es."

Sir Ben Kingsley,
im newsletter@filmstiftung nrw
(Ausgabe 7 - Dezember 2009)