Sonntag, 30. August 2009

In Vorbereitung auf meinen Prädikantenkurs entdeckt

"Eine wichtige Aufgabe in unserer Zeit ist es, die Spannungen zwischen der persönlichen und der größeren Geschichte wahrzunehmen und zu bewältigen. Solche Spannungen erfahren wir in der enormen Beschleunigung unserer technischen und ökonomischen Kultur: Die Seele kommt nicht mehr mit oder wird von ihrem Erinnerungshorizont losgerissen und Opfer der gerade modischen Trends. Angesicht der sich öffnenden Schere zwischen Lebenszeit und Weltzeit ist eine praktische Gestalt des Themas "Gott und die Geschichte" für Christen daher die bewusste Pflege der Langsamkeit, des Innehaltens und Wahrnehmens von Eigenzeit und die bewusste Kultur der (immer lehrreichen) geschichtlichen Erinnerung, von der Pflege der alten Kirchengebäude über das Erzählen der Alten bis zum Auswendiglernen der Bibel."

aus: "Evangelischer Erwachsenen Katechismus"

Donnerstag, 27. August 2009

Medientheorie anno 1911

Wolfgang Riepls Grundsatz über das Nachrichtenwesen im Altertum besagt, "dass die einfachsten Mittel, Formen und Methoden, wenn sie nur einmal eingebürgert und brauchbar gefunden worden sind, auch von vollkommensten und höchst entwickelten niemals wieder gänzlich und dauernd verdrängt und außer Gebrauch gesetzt werden können, sondern sich neben diesen erhalten, nur dass sie genötigt werden können, andere Aufgaben und Verwertungsgebiete aufzusuchen." So schrieb Riepl im Jahr 1911 (!) weiter, dass die Nachrichtenmittel, sich "einander die einzelnen Felder dieses Gebietes streitig" machen, fänden aber in dem "fortschreitenden Prozess der Arbeitsteilung alle nebeneinander genügend Raum und Aufgaben zu ihrer Entfaltung, bemächtigen sich verlorenen Gebiete wieder und erobern Neuland hinzu."

Kurzum: Kein Medium ersetzt ein anderes. D.h. auch unsere Lokalzeitung wird weiter Leserinnen und Leser haben - nur nicht mehr so viele! (Ich kann mich auch irren...)

Donnerstag, 6. August 2009

"Wired"-Chef Anderson: "Wir stehen erst am Anfang der digitalen Revolution"

""Die Zeit der megadicken Hefte ist vorbei", sagt der neue "Wired"-Chefredakteur Chris Anderson, 40, im Interview mit SPIEGEL ONLINE. Die digitale Revolution dagegen noch lange nicht!"

Sonntag, 2. August 2009

Die Zweiburgenstadt im Sommer 2009

Anbei eine fotografische satirische Ist-Analyse der Zweiburgenstadt an der Bergstraße:



Der Begriff "Dürrestraße" ist gerne selbst durch eigene Begriffe austauschbar: Nutzen Sie bitte die Kommentaroption, um sich mitzuteilen. Hier wird zugehört!

"Über Niederlagen & Siege"

"Im Leben wird man mehr Niederlagen erleiden als Siege feiern. Also muss die Strategie lauten: Fang an die Niederlagen zu lieben und die Siege zu genießen."

Ulli Naefken